
Das Universitätsklinikum Tübingen
Das Universitätsklinikum Tübingen (UKT) zählt zu den führenden Kliniken der Maximalversorgung in Deutschland und übernimmt eine zentrale Rolle für die medizinische Versorgung weit über die Region hinaus. Jährlich werden am Universitätsklinikum Tübingen rund 74.000 Patientinnen und Patienten stationär sowie über 420.000 ambulant behandelt. Mit rund 1.650 Betten und über 11.000 Mitarbeitenden gehört das UKT zu den größten Universitätskliniken Deutschlands. Als Teil der Eberhard Karls Universität verbindet das Klinikum hochmoderne Patientenversorgung mit innovativer Forschung und exzellenter Lehre – immer mit dem Ziel, Medizin für morgen zu gestalten.

In der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Tübingen stehen die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt. Nach dem Grundsatz „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ bietet die Klinik eine hochspezialisierte, interdisziplinäre Versorgung auf universitärem Spitzenniveau.
Jedes Jahr kommen Kinder und Jugendliche zu rund 12.000 stationären und mehr als 60.000 ambulanten Behandlungen in die Kinderklinik – ein eindrucksvolles Zeichen für das große Vertrauen, das Familien aus der Region und weit darüber hinaus in die Tübinger Expertise setzen.
Die Klinik vereint zentrale Schwerpunkte der modernen Pädiatrie, darunter Kinderkardiologie, Neuropädiatrie, Neonatologie, Allgemeine Pädiatrie und Kinderurologie. Damit deckt sie ein breites Spektrum ab – von häufigen Erkrankungen bis hin zu seltenen und komplexen Krankheitsbildern.
Das Ronald McDonald Haus – ein wichtiger Partner
Neben der medizinischen Exzellenz legt die Tübinger Kinderklinik großen Wert auf eine familienzentrierte und ganzheitliche Versorgung. Moderne Behandlungskonzepte werden ergänzt durch ein umfassendes psychosoziales Angebot: Klinikschule, Spiel- und Aufenthaltsbereiche, therapeutische Angebote sowie die enge Einbindung der Eltern schaffen eine kindgerechte und unterstützende Umgebung.
Die Möglichkeit, als Familie nah beim erkrankten Kind zu sein, ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Ronald McDonald Haus Tübingen trägt maßgeblich dazu bei: Es bietet Eltern und Angehörigen ein Zuhause auf Zeit – und schenkt Nähe, Geborgenheit und Halt in einer herausfordernden Lebensphase.

„Es ist für unsere schwer erkrankten Kinder von großer Bedeutung, ihre Eltern in unmittelbarer Nähe zu wissen. Die Familie gibt ihnen Halt und unterstützt sie dabei, ihre Erkrankung besser zu bewältigen. Eine familienzentrierte Versorgung ist deshalb ein zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Das Ronald McDonald Haus Tübingen schafft hierfür ideale Voraussetzungen: Eltern und Geschwister finden dort einen Ort der Ruhe und können zugleich ganz nah bei ihren Kindern sein. Für uns gehört es zur bestmöglichen Behandlung, neben der medizinischen Spitzenversorgung auch das familiäre Umfeld aktiv einzubeziehen.“
Prof. Jens Maschmann
Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Uniklinikums