Segel setzen, Zukunft schenken: Jahresempfang des Ronald McDonald Hauses Hamburg-Eppendorf
Wie wichtig ist die Nähe der Familie, wenn ein Kind schwer krank ist?
Eine klare Antwort darauf gab Prof. Dr. Dr. Irwin Reiss, Ärztlicher Leiter der Sektion Neonatalogie und pädiatrische Intensivmedizin, Zentrum für Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin am UKE beim Jahresempfang des Ronald McDonald Hauses Hamburg-Eppendorf:
Sie ist ein wesentlicher Teil einer modernen medizinischen Versorgung.
Unter dem Motto >Segel setzen, Zukunft schenken< kamen mehr als 65 Gäste im SPEISEKAI zusammen – darunter viele langjährige Spender, Apartmentpaten und Wegbegleiter des Hauses. Gastredner Reiss, Ärztlicher Leiter der Sektion Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin am UKE, gab Einblicke in die Neonatologie von morgen und brachte dabei auch seine Erfahrungen aus Rotterdam mit ein.
Besonders eindrücklich beschrieb er, wie belastend die Trennung von Eltern und ihren neugeborenen Kindern sein kann. Eine zeitgemäße Versorgung versteht Familien deshalb als Partner im Behandlungsprozess. Nähe ist kein Extra. Sie gehört dazu. Und genau hier leisten die Ronald McDonald Häuser einen wichtigen Beitrag: Eltern können nah bei ihrem Kind bleiben und finden gleichzeitig einen Ort zum Durchatmen und Krafttanken.
Neu ist die Optik - nicht unser Auftrag.
Auch Vorstand Adrian Köstler richtete den Blick nach vorn und stellte den neuen Markenauftritt vor. Das neue Logo macht die Verbindung zu Ronald McDonald House Global noch sichtbarer und gibt der Marke einen frischen, internationalen Look. Neu ist die Optik – nicht unser Auftrag: Das Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf bleibt ein Zuhause auf Zeit für Familien schwer kranker Kinder.
Und dieser Auftrag wird 2027 gleich doppelt gefeiert: 30 Jahre Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf und 40 Jahre McDonald’s Kinderhilfe Stiftung.
Hausleiterin Carolin Cords dankte den Gästen für ihre verlässliche und großzügige Unterstützung: >Zukunft schenken können wir nur auf einer starken Basis.< Denn Spenden schaffen weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie schaffen Geborgenheit, Gemeinschaft und die Möglichkeit, neue Kraft zu sammeln. Und manchmal werden aus Mitbewohnern Freunde.
Schönes Zeichen für die Zukunft: Auch fünf Teilnehmende des 7. SOLOCharity Race waren dabei – und haben ihre Teilnahme für 2027 bereits angekündigt.
Die Segel sind also gesetzt. Kurs: Jubiläumsjahr 2027.
07.09.2026








